Das Seiler-Handwerk

Der Beruf des Seilers gehört zu den ältesten Gewerben überhaupt. Schon die Ägypter verwendeten Seile für den Pyramidenbau.

Der Seiler fertigt und verarbeitet Seile aus Naturfasern, Stahldraht, Netze und Chemiefasern weiter. Die Arbeit des Seilers beginnt damit das Seilgarn beziehungsweise den Stahldraht  festzulegen, in Verbindung mit der gewünschten Konstruktion, der Schlaglänge beziehungweise der Geflechtsdichte. Dem folgt das Aufstecken der Garnspulen in Flechtmaschinen, um entweder zu zwirnen, zu flechten oder Litzen zu fahren. Die so gewonnenen Endprodukte müssen weiterverarbeitet werden. So werden sie verpresst, gespleißt (Herstellen von Schlaufen) oder mit Haken, Beschlägen, Ringen versehen.

Lehrberuf Seiler

Mit Geschick und Technik

Um den Beruf eines Seilers ergreifen zu können, sollte der Lehrling über Fingerfertigkeit verfügen.

Die sehr umfangreiche Produktpalette erfordert ein hohes Maß an technischem Wissen, handwerklichem Geschick und Gefühl für das Verformbare. Die Ausbildung dauert drei  Jahre. Mehr Infos beim Bundesverband des Deutschen Seiler- und Netzmacherhandwerkes - www.bv-seiler.de.